G DATA und G4C wappnen sich gemeinsam gegen Cyberkriminalität

Erfolgreiche Malware-Bekämpfung bei „Livehacking-Event”

Wiesbaden, 10. März 2015 – Der jüngste Hacker-Angriff auf die Internetseiten der Bundesregierung ist nur ein Beispiel von vielen: Cyberkriminalität nimmt zu. Besonders lukrativ für Cyberkriminelle sind Angriffe auf den elektronischen Zahlungsverkehr und auf Geldautomaten. Das German Competence Centre against Cyber Crime e. V. (G4C), ein Verein, dem derzeit die Commerzbank, die ING-DiBa und die HypoVereinsbank angehören, und die auf IT-Sicherheitslösungen spezialisierte G DATA Software AG arbeiten in einem gemeinsamen Projekt zusammen, um frühzeitig Sicherheitsrisiken erkennen und ausschließen zu können. Erstes Ergebnis dieser Projekt-Kooperation war eine gemeinsame Analyse der Funktionsweise einer Malware, zu der G4C und G Data gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt, dem Landeskriminalamt Berlin und mit Unterstützung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik eingeladen hatten: Dabei wurde live demonstriert, wie Cyberkriminelle Schadsoftware nutzen, um Geldautomaten zu manipulieren – und wie man die Bedrohung abwehrt. Dazu wurde die besonders schädliche Malware „Tyupkin“ auf einen Geldautomaten aufgespielt. Durch konsequente Anwendung bestehender Sicherheitsschranken konnten Maßnahmen identifiziert werden, die einen potenziellen Angriff auf Geldautomaten wirksam unterbinden. „Cyberkriminalität kann nur im interdisziplinären Team erfolgreich bekämpft werden. Mit dieser Veranstaltung wurden die wichtigsten Ansprechpartner für Informationssicherheit an einen Tisch gebracht“, sagt Ralf Benzmüller, Leiter G DATA Security Labs. Die Initiatoren sehen die Veranstaltung als weiteren Schritt in Richtung unternehmens- und behördenübergreifender Kooperation bei der Informationssicherheit, die sich der Verein G4C auf die Fahnen geschrieben hat. „Die Verbreitung von Banking-Trojanern hat 2014 bereits ein Allzeithoch erreicht und wird auch in diesem Jahr weiter steigen. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen konnten wir signifikante Fortschritte bei ihrer Bekämpfung erzielen. Darauf wollen wir in Zukunft mit weiteren Aktionen aufbauen“, so Roland Wolf, 1. Vorsitzender des G4C.